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Start Wetter RX Teil 2: Erste Erfolge

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Teil 2: Erste Erfolge
Montag, den 23. Januar 2006 um 20:59 Uhr

>>> Dieser Artikel ist die Fortsetzung von: Erste Wetterbilder

So, und ähnlich, sahen einige der ersten Bilder aus.

Man sieht deutlich das die Diamond X5000 von oben nicht so sehr empfindlich ist. Es gibt immer wieder deutliche Einbrüche im Signal beim Überflug.

Als Empfänger diente hauptsächlich der Kenwood TM-741A, der deutlich Empfindlicher ist als mein ICOM IC-706MKIIG.


So, nachdem der Empfang jetzt generell funktionierte, habe ich mich im Internet mal umgeschaut und mir die vielen anderen Bilder angesehen.
Bei näherer Betrachtung sahen einige Bilder deutlich besser aus als andere. Das lag nicht nur an dem kleineren Rauschanteil, die Bilder hatten auch irgendie eine bessere Auflösung bzw. Schärfe.

Also liegt es doch am normalen FM-Empfänger, der für die NOAA Signale wohl einfach zu schmalbandig ist. Die Diskussion wurde auch schon in allen möglichen Foren geführt, jedoch ohne ein echtes Ergebniss.

Wie es der Zufall so wollte, lief gerade bei ebay eine Auktion, in der ein spezieller Wettersatelliten-Empfänger R2FX verkauft wurde. Nach ausgiebiger Recherche im Internet war ich mir sicher, der sollte es werden.

Als der Empfänger ankam war ich doch ein wenig verwundert, wie klein er ist. Er war aber schnell angeschlossen und funktionierte (glücklicherweise) sofort. Und dann kam der große Aha-Effekt. Das folgende Bild wurde mit der gleichen Antenne (Diamond X5000) gemacht, aber die Qualität ist deutlich besser wie man sofort sieht.

Bleibt noch zu erwähnen, das der Empfänger auch deutlich Empfindlicher ist, als meine 2m-Funkgeräte. Ich höre die Satelliten jetzt bereits bei 1 Grad Elevation!


Nachdem die Empfänger-Frage eindeutig geklärt ist, muss ich mich jetzt noch mal um die Antenne kümmern. Die Streifen der X5000 gefallen mir überhaupt nicht.

Auf dem großen Mast habe ich eine 7-Element 2m-Yagi, die ich horizontal und vertikal schwenken kann. Jetzt war es an der Zeit bei einem NOAA-Überflug die Yagi nachzuführen. Hier ein paar Beispiele, wie schön Wetterbilder wirklich aussehen können!

 

Tja was soll ich jetzt noch sagen?

NOAA-Empfang macht Spaß!

Hier konnte ich mal wieder Richtig experimentieren.

Wenn man genau hinsieht, kann man sogar den Bodensee auf der Aufnahme erkennen. Und natürlich die Alpen, und so vieles mehr!

 

Was jetzt noch fehlt ist eine richtige Antenne, die speziell für die umlaufenden Wettersatelliten auf 137 MHz gemacht ist.

Da kommt eigentlich nur eine Turnstile oder eine QFH-Antenne in Frage. Das ist dann die letzte Optimierungsmöglichkeit.

Eine QFH-Antenne ist schon bestellt. Jetzt heißt es warten, bis die Antenne kommt und ich aufs Dach kann.

FAZIT:

Die Qualität der Bilder hängt an der Qualität des Empfangssignales für die Dekodiersoftware am PC. Schlechte Signale lassen sich eben nur schlecht weiterverarbeiten..

Amateurfunk-Geräte empfangen auf 137 MHz nun mal nicht optimal. Die große Bandbreite des Signals wird ebenfalls nur schlecht verarbeitet. Unsere normalen 2m-Antennen sind auch nur bedingt für 137 MHz geeignet.

In der Summe sind es aber genau diese paar Kleinigkeiten, die über die Qualität eines Wetterbildes entscheiden!

aktueller Überblick meiner Anlage

 

 

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